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Monolog: Die Kindheit
Verdammt, Little Italy... diese engen Gassen in Liberty City, wo alles anfing.
Ich war Salvatore Bellini, acht oder neun, rannte mit einem alten Fußball rum, kickte ihn zwischen Marktständen und Wäscheleinen, Schweiß auf der Stirn, Lachen in der Luft.
Mama Lucia lehnte am Fenster, schlank, mit diesem Blick, der alles warm machte, schaute zu.
Papa Angelo kam vom Hafen, robust, dreckige Klamotten mit Löchern von der Arbeit, Tasche über der Schulter, brüllte: Pass auf Giuliana und Francesca auf!
Giuliana fast so alt wie ich, Francesca noch klein, alles großäugig.
Pasta sonntags, Feste mit Gesang... wir hatten nix, aber ich war immer glücklich, echt.
Hab nie eine Miene verzogen, nix von dem Druck gemerkt, Papas müde Schultern nach Schichten, Mamas Sorgenfalten über Rechnungen.
Sie haben es vor uns versteckt, immer gelächelt, als wär alles easy.
Familie hieß beschützen, und ich dacht, das Leben wär nur Spiel.
Heute frag ich mich: Wann fing der Ernst an, ohne dass ich es kapiert hab?