„Zwischen Lippenstift und Sturmwarnung“ – Das exzessive Leben des Reginald Kramer
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Von der Theaterbühne zur Yacht vor Del Perro: Wie der 43-jährige Künstler zwischen Genie, Erotikindustrie und Grenzüberschreitung Los Santos entzweit.
Wenn man ihn zum ersten Mal sieht, wirkt er wie eine lebendig gewordene Kunstinstallation: pink gefärbte Haare, roter Lippenstift, Rouge auf den Wangen, dazu ein fein gezwirbelter Schnurrbart. Reginald Kramer – geboren in Los Santos, USA – ist eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Gegenwart. Schauspieler, Sänger, Autor, Model, Moderator und nach wie vor aktiver Pornodarsteller sowie Regisseur seiner eigenen Erotik-Firma Velvet Pulse Productions. Derzeit lebt er zurückgezogen, wenn auch nicht unauffällig, auf seiner Yacht Silver Horizon. Sie ankert wenige hundert Meter vor dem Del Perro Pier – sichtbar, aber unerreichbar. „Ich brauche Drama, aber mit Meerblick“, sagt er und lässt dabei theatralisch die Hände durch die Luft kreisen – seine Gestik ist so groß, dass man ihr ausweichen möchte.
Ein Künstler, der keine Mitte kennt
Die einen nennen ihn kompromisslos kreativ, die anderen grenzenlos exzentrisch. Seine Gestik ist übertrieben, seine Worte sind laut, sein Leben ist eine Bühne. Kramers Freund und Musikerkollege Miguel Arango beschreibt es so: „Reginald spricht nicht – er performt. Selbst wenn er nur Kaffee bestellt, wirkt es wie ein Monolog aus einem französischen Theaterstück.“ Kramer steht offen zu seiner queeren Identität. Er gilt als Symbolfigur für sexuelle Freiheit – und Diskussionen. Auf seiner Yacht finden angeblich regelmäßig exklusive Partys statt, bei denen Kleidung optional und Kameras verboten sind. „Ich organisiere keine Orgien,“ sagt Kramer mit einem breiten Grinsen, „ich organisiere emotionale Austauschformate.“
Die Kontroversen – exzentrisch, aber gefährlich nah am Realen
Reginald lebt von Aufmerksamkeit – manchmal auch über Grenzen hinweg. Zu seinen umstrittensten Momenten zählen:
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Distanzlose Fannähe: Mehrfach berichteten Fans, dass Kramer sie auf Events zu nah berührte, Gesichter sanft anfasste oder ungefragt umarmte. Eine Besucherin erzählt: „Er roch nach Rosenwasser und Champagner – aber ich wollte eigentlich nur ein Autogramm, keinen Kuss auf die Stirn.“
Sein Kommentar dazu: „Ich fühle Menschen nun mal intensiver.“
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Preisverleihung beim Oriental Theater: Auf offener Bühne nahm er einem Moderator das Mikrofon aus der Hand, um einen fünfminütigen Monolog über „die Erotik der Wahrhaftigkeit“ zu halten – begleitet von wild fuchtelnden Armen. Die Show ging viral.
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Unangekündigter Pornodreh in Downtown: Für seine Produktionsfirma Velvet Pulse Productions drehte Kramer eine Szene in einem leerstehenden Bürogebäude, ohne Genehmigung. Die Stadt verhängte ein Bußgeld wegen „öffentlicher Unanständigkeit und Missachtung von Sicherheitsprotokollen“.
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Interview-Eklat im Frühstücksfernsehen: Als die Moderatorin nach seiner sexuellen Orientierung fragte, lehnte er sich vor, legte ihr die Hand auf die Schulter und flüsterte ins Mikrofon: „Ich liebe, was atmet.“ Der Sender brach das Gespräch ab.
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Streit mit Sponsoren: Ein Modehaus beendete die Kooperation, nachdem Kramer zur Premiere pinke Netzstrumpfhosen, High Heels und ein Schild mit der Aufschrift „Normality is a costume“ trug.
Zwischen Rückzug und Rampenlicht
Trotz aller Skandale ist Kramer erfolgreich. Sein Roman „Betonrosen“ verkaufte sich über 1,2 Millionen Mal, seine letzte Serie ist für einen internationalen Streamingdienst in Produktion, und sein neues Album soll auf der Yacht fertiggestellt worden sein. Seine Nachbarin im Hafen von Del Perro, Influencerin Sienna Clarke, sagt: „Manchmal hört man nachts Jazz, manchmal Stöhnen, manchmal Shakespeare. Bei ihm weißt du nie, ob du schlafen oder applaudieren sollst.“
Und wer ist er wirklich?
Fragt man ihn selbst, wer der wahre Reginald Kramer ist, blickt er lange über die Reling aufs Wasser und sagt schließlich:
„Ich bin kein Skandal. Ich bin ein Lebensgefühl – schlecht planbar, aber schwer zu vergessen.“
Die ersten Fragen – oder der Versuch davon
Journalist: Herr Kramer, danke, dass Sie uns hier empfangen. Wie geht es Ihnen heute?
Reginald (mit weit ausgebreiteten Armen): „Ich fühle mich wie ein Martini – leicht geschüttelt von der Realität, aber immer noch elegant im Glas des Universums.“
Über Fans und Grenzen
Journalist: Es gibt Stimmen, die behaupten, Sie würden Fans manchmal zu nahe kommen. Wie stehen Sie dazu?
Reginald: (beugt sich sehr nah heran) „Wie soll man jemanden inspirieren, wenn man zwei Meter Sicherheitsabstand hält? Kunst lebt von Berührung. Emotional. Körperlich. Seelisch.“
Journalist: Manche fühlten sich dabei unwohl.
Reginald: „Dann sollen sie es sagen. Oder zurückküssen. Kommunikation, Darling.“
Über seine expressive Art
Journalist: Ihre Gestik ist sehr auffällig – Sie reden mit dem ganzen Körper.
Reginald (dramatisches Handkreisen): „Worte ohne Bewegung sind wie Champagner ohne Kohlensäure – nutzlos.“
Sexualität, Orgien & Freiheit
Journalist: Ihre Partys auf der Yacht sorgen regelmäßig für Gerüchte. Wilde Nächte, Orgien, kaum Regeln. Stimmt das?
Reginald: (lacht laut) „Wissen Sie, die Leute nennen es Orgien. Ich nenne es: soziale Experimente mit ehrlicher Nacktheit.“
Journalist: Sie sind weiterhin aktiv als Pornodarsteller und Regisseur?
Reginald: „Natürlich. Sexualität ist kein Kapitel meiner Karriere – sie ist das Inhaltsverzeichnis.“
Über seine Produktionsfirma Velvet Pulse Productions
Journalist: Was unterscheidet Velvet Pulse Productions von anderen Studios?
Reginald: „Wir drehen Erotik, die nachfühlt statt nur filmt. Kein Plastiklicht, kein Fake-Stöhnen. Ich will glitzernden Schweiß, echte Tränen und Lippenstift auf Herzebene.“
Über Skandale & Kritik
Journalist: Sie wurden wegen eines unangekündigten Drehs in Downtown angezeigt. Bereuen Sie das?
Reginald: „Ich bereue nur Dinge, die ich nicht getan habe. Außerdem – der Beton hatte hervorragende Akustik.“
Über Zukunft & Existenz
Journalist: Was kommt als Nächstes? Buch? Film? Skandal?
Reginald: (zieht den Lippenstift nach) „Vielleicht alles. Vielleicht nichts. Vielleicht ziehe ich aufs offene Meer und drehe einen Film über Einsamkeit. Nackt. In Seide.“
Journalist: Und was ist das größte Missverständnis über Sie?
Reginald (leise, fast ernst): „Die Leute denken, ich will gefallen. Aber ich will nur existieren – kompromisslos.“
Der Abschied
Er verabschiedet sich mit einem Handkuss, riecht nach Jasmin, Lippenstift hinterlässt ein rotes Halbmond-Symbol auf dem Handrücken. Als das Boot sich langsam vom Pier löst, ruft er hinterher:
„Schreibt nichts Nettes über mich. Das glaubt mir eh keiner.“